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”Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, ...

Tips der MJB zur Bildung eines Gebetskreises

Wer?
Es genügen schon zwei oder drei Jugendliche und junge Erwachsene, die gemeinsam versuchen wollen, Gott näher zu kommen und ihren Glauben tiefer zu erfahren. Der Gebetskreis braucht einen Verantwortlichen, der die Gruppe zusammenhält und sie nach außen hin vertritt. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich und seine Anliegen einzubringen.

Wann?
Es ist wichtig, sich regelmäßig zu treffen, damit die Gruppe zusammenwachsen kann. Gerade in der Anfangszeit hängt davon das Gelingen des Gebetskreises mit ab. Gut wäre es, einmal wöchentlich zusammenzukommen. Wenn dies nicht möglich ist, können aber auch größere Zeitabstände vereinbart werden.

Wo?
Für das Treffen eignet sich eine Wohnung, Räume der Pfarrei oder eine Kapelle bzw. eine Kirche. Der private Rahmen hat den Vorteil, daß sich eine persönliche Atmosphäre leichter entwickeln kann. Findet der Gebetskreis in einer Kirche statt, sollte man anschließend zum Gespräch zusammenkommen.

Wie?
Entscheidend ist das Bemühen, mit dem Herzen zu beten. Es bietet sich an, verschiedene Formen des Gebetes einzubauen, z. B. Rosenkranz mit Betrachtungen, Schriftlesung, Lieder. Mit der Zeit wird sich ein Ablauf entwickeln, der lebendig bleiben und einen festen zeitlichen Rahmen nicht überschreiten sollte.

Warum?
Jesus hat versprochen, daß im gemeinsamen Gebet eine besondere Kraft liegt (vgl. Mt 18, 19). Durch die Gebetstreffen können die Gruppenmitglieder sich nach dem Vorbild der ersten Christen, vereint mit Maria, dem Wirken des Heiligen Geistes öffnen und Kraft für ihr Leben empfangen. Gleichzeitig können sie sich gegenseitig auf ihrem Glaubensweg stärken und ihre Freuden und Probleme teilen.

... da bin ich mitten unter ihnen.»

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